Null ouvert

Als „null ouvert“ bezeichnet man beim Skat ein Blatt, bei dem mit offen Karten gespielt wird. Offen bedeutet in diesem Fall, dass letztendlich jeder weiß, woran man ist und der „Spielende“ keinen „Stich“ bekommt.

Häufig zieht man zwischen Spiel und Liebe einen Vergleich. Aus diesem Grund sollte es bei Freundschaften oder Beziehungen sich ähnlich verhalten, gleich mit offenen Karten spielen, niemanden im Unklaren lassen oder falsche Hoffnungen aufkommen lassen bzw. wissen, woran man ist und nichts vorgaukeln. So bleiben am Ende des Spiels Enttäuschungen erspart, wenn man(n) keinen Stich bekommt.

herzdame

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#TeamBonScott

Vor einigen Tagen wurde bestätigt, was vor längerer Zeit als Gerücht in der Presse die Runde machte: Axl Rose soll Brian Johnson für die aktuelle AC/DC-Tournee ersetzen. Hierbei hielt sich die Begeisterung in Grenzen, wobei ich die Ablehnung nicht nachvollziehen kann. Für mich ist der Ersatz eine logische Konsequenz und letztendlich auch gut. Klar, die Stimme von Axl Rose ist mittlerweile auch in die Jahre gekommen, seine Hochzeit – nicht Hochzeit – liegt nun auch schon über 20 Jahre zurück. Zudem lese ich dann noch, Brian Johnson ist AC/DC und umgekehrt. Meine Meinung zu Brian Johnson und das, was als Gesang bezeichnet wird, habe ich an anderer Stelle schon mal gebloggt.

Deshalb habe ich mal einige Live-Auftritte auf YouTube rausgesucht und die Songs jeweils gegenübergestellt, zwei davon als Coverversionen von Axl Rose gesungen, damit ihr mal die, teilweise, riesigen Unterschiede zwischen den Sängern heraushören könnt. Oder sucht euch selbst ein paar Song rechts aus den Vorschlägen auf YouTube heraus und vergleicht sie (Bon Scott Vocals gehen bis 1979, ab 1980 kam Brian Johnson, dann gab es noch Dave Evans bis 1974).

Riff Raff:

Bon Scott

Brian Johnson

Axl Rose

Let There Be Rock:

Bon Scott

Brian Johnson

Whole Lotta Rosie:

Bon Scott

Brian Johnson

Axl Rose

Schlusswort: Schlimmer als der Gesang von Brian Johnson kann der von Axl Rose nicht sein.

Kommentare aus der Hölle

Dass auf Seiten wie Facebook häufig Kommentare zu lesen sind, die einem die Zornesröte ins Gesicht treiben, ist mittlerweile Normalität und man hat sich damit schon fast abgefunden. Leider.

Doch wo ich immer noch verzweifel und frage: „was soll das?„, sind Kommentare, die meist für größere, öffentliche Events oder Veranstaltungen gelten. Beispielsweise bei Demos oder öffentlichen Kundgebungen ein „ich muss leider arbeiten„, was treibt jemand zu so einem Kommentar?

Noch größeres Kopfschütteln, wenn es um Parties, Konzerte oder Ähnliches geht. „Sorry, bin aber leider im Urlaub„, da würde ich am liebsten rausbrüllen: „Dann breche doch deinen scheiß-ungeliebten Urlaub ab„.

Ich glaube, die Veranstalter interessiert es einen feuchten Kehricht, euer „wieso, weshalb, warum“ oder eure Befindlichkeiten. Klickt einfach auf den Button Zusage, Absage oder ignoriert das Event. Punkt.

Total Arminia

Ich kann mich noch sehr gut an den 8. März 1999 erinnern, aber eher aus einem ganz anderen Grund. Es war ein Montagabend und an diesem Montagabend gab es, wie immer, auf damals noch DSF, das Montagabendspiel der zweiten Bundesliga. Es war das Spiel Mainz 05 gegen meine Arminia, die 3:1 an diesem Abend verlor. Wir schauten mit Freunden bei mir und die Stimmung, wie immer nach Niederlagen, nicht so wirklich dolle. Und es war der Tag der ersten Folge von TV Total mit Stefan Raab. Gegen etwas Frustabbau kann man nichts einwenden, also im Anschluss auf Pro 7 umgeschaltet. Mein Fazit nach der Erstausstrahlung fiel so aus: Nee, diese Show wird sich nicht lange halten“. Wie ihr seht, habe ich recht behalten. 16 Jahre sind in der Fernsehlandschaft eher ein kurzes Intermezzo.

Emotionale Distanz

Emotionale Distanz ist, wenn du Dinge hörst, siehst oder liest, sie dich aber nicht mehr mitnehmen.
Emotionale Distanz ist, wenn du hörst, siehst oder liest, dass es jemand gut geht, wohlwollend zur Kenntnis nimmst.
Emotionale Distanz ist, wenn du hörst, sieht oder liest, dass es jemand weniger gut geht, dich letztendlich nicht mehr berührt.
Emotionale Distanz ist, wenn du Dinge hörst, siehst oder liest, nicht mehr auf dich beziehst.
Emotionale Distanz ist, wenn dich Dinge nicht mehr aufwühlen.
Emotionale Distanz ist Gleichgültigkeit.